Fasching

Jährlich findet zwischen November und Frühjahr die sogenannte Narrenzeit statt – abertausende von feierlustigen Menschen ziehen sich Kostüme über und „machen eine einzige Gaudi“. In diese fröhliche Zeit des Karnevals fällt dann eben oft auch die mitunter schwierige Frage der Kostümwahl – sehen doch, wenn wir ehrlich sind, fast alle Jugendlichen bzw. Kinder gleich aus; nämlich als hätten sie alle dasselbe Schnittmuster als Grundlage ihrer Verkleidung bewusst SO ausgewählt. Natürlich ein Irrtum, und doch sieht der Eine aus wie der Andere heißt.

Vor allem beim Kinderfasching offenbart sich diese „Mainstreammentalität“ – während jeder Junge als Cowboy oder Indianer ausgerüstet beim Karneval auftritt, erscheinen fast alle Mädchen im klassischen „Prinzessinen-Outfit“. Wie aber kann ich mein Kind spezifisch kleiden? Hier führt kaum ein Weg am eigenen Schnittmuster vorbei – es sei denn, Sie verfügen über ein außerordentlich überdurchschnittliches Nettoeinkommen, sodass Einkäufe im Designerladen problemlos durchgeführt werden können.

Dieser Problematik lässt sich mittels eigener Kinderschnittmuster relativ simpel entgegnen.

Hierzu gehört nicht allzu viel handwerkliches Geschick wie man vermeintlich annehmen könnte. Entweder man entwirft das Schnittmuster selbst neu, oder aber man greift auf vorhandene Schnittvorlagen zurück. In beiden Fällen ist der eigenen Kreativität selbstverständlich keine Grenze gesetzt. Es empfiehlt sich auch, die Kinder beim Entwurf einzubeziehen, zumal diese ohnehin mindestens ihre Körperteile vermessen lassen müssen, ehe das Schnittmuster überhaupt entstehen kann.

Wem auch dieser Akt der Schnittmuster-Anfertigung zu langwierig erscheint, hat folgend einige Kinderschnittmuster als Beispiel vorliegend. Erwarten Sie keinen perfekten Schnitt und Nahtverteilung etc. bei den ersten Versuchen – ÜBUNG MACHT DEN MEISTER!